Rentenleistungen sind steuerpflichtig

Sonderausgabenabzug für Altersvorsorgeaufwendungen

Als Altersvorsorgeaufwendungen gelten Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung und die private BasisRente. Außerdem Beiträge an die landwirtschaftliche Alterskasse sowie an berufsständische Versorgungseinrichtungen, die mit der gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbare Leistungen erbringen.

Höchstbetrag für Altersvorsorgeaufwendungen im Kalendjahr 2017:

  • 23.362 Euro für Alleinstehende
  • 46.724 Euro für Verheiratete

Innerhalb des Höchstbetrages können Sie Ihre gezahlten Beiträge jährlich steigend als Altersvorsorgeaufwendung steuerlich absetzen:

  • von 60 Prozent seit dem Jahr 2005 (jährlich um 2 Prozent steigend)
  • = 84 Prozent im Jahr 2017
  • bis 100 Prozent im Jahr 2025

Maximal geförderter Beitrag in die private BasisRente

Vom Höchstbetrag werden zunächst der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung abgezogen. Bei Beamten reduziert sich der Höchstbetrag um einen fiktiven Beitrag, der für einen vergleichbaren Arbeitnehmer zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt werden müsste. Der Rest ist der steuerlich maximal förderbare Beitrag (zum Beispiel zur privaten BasisRente).

Der Gesetzgeber hat die Höchstbeträge zur Altersvorsorge bewusst so hoch angesetzt, damit genügend Spielraum für die individuelle, private Vorsorge bleibt.

Steuerliche Vorteile bei der privaten Rente und bei Kapitalauszahlung

  • Aufschubdauer bis zum Rentenbeginn
    Alle Erträge bleiben bis zum Rentenbeginn steuerfrei, wenn die Rente zur Auszahlung kommt.
  • Auszahlungsphase
    In der Auszahlungsphase bleibt ein Großteil der Rente steuerfrei und nur ein geringer Ertragsanteil ist zu versteuern.
  • Kapitalauszahlung
    Wird das Kapital nach Vollendung des 62. Lebensjahres und einer zwölfjährigen Vertragslaufzeit ausgezahlt, sind 50 Prozent der Erträge steuerfrei.