Älter werden. Unabhängig bleiben.

Mit unserem Pflegetagegeld kein Problem. Egal in welchen Pflegegrad Sie nach dem Pflegestärkungsgesetz II eingestuft werden.

Die Pflegegrade auf einen Blick

Die Pflegegrade orientieren sich am Grad der Selbstständigkeit. Es gibt 5 Pflegegrade.

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wurde ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff verbunden mit einem neuem Begutachtungsinstrument zur Feststellung des Grades der Pflegebedürftigkeit eingeführt. Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen einerseits und mit kognitiven und psychischen Einschränkungen (insbesondere Demenzkranke) andererseits ist weggefallen.

Im Zentrum des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs steht der pflegebedürftige Mensch, sein Grad der Selbständigkeit und seine noch vorhandenen Fähigkeiten. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt.

Statt drei Pflegestufen gibt es seit 2017 fünf Pflegegrade. Diese bilden den Unterstützungsbedarf eines Menschen besser als bislang ab. Für die Pflegebedürftigkeit ist der Grad der Selbständigkeit eines Menschen ausschlaggebend verbunden mit der Frage: Was kann er noch alleine und wo benötigt er Unterstützung?

Pflegegrade Beeinträchtigungen
Pflegegrad 1 geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 2 erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 3 schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 4 schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit
Pflegegrad 5 schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit
mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Pflegestärkungsgesetz II

Die Bundesregierung hat auf den demografischen Wandel unserer Gesellschaft reagiert: auf Pflege angewiesene Personen sollen verbesserte Unterstützung vom Staat erhalten.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz I, das seit dem 1. Januar 2015 wirksam ist, werden Pflegefälle und Personen unterstützt, die täglich mit der Pflege zu tun haben: So wurden z. B. die gesetzlichen Pflegebeiträge auf 2,35 Prozent angehoben und Pflegende erhalten gesetzlich zugesicherte Entlastungsangebote wie Lohnersatzleistungen oder bezahlte Auszeiten.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II, das seit dem 1. Januar 2017 wirksam ist, wurde ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff definiert. Mit einer neuen Begutachtungssystematik erfolgt nun eine Einstufung in 5 Pflegegrade. Der gesetzliche Pflegebeitrag wurde auf 2,55 Prozent erhöht und der ambulante Bereich mit höheren Leistungen in den Pflegegraden gestärkt.