Wie setzt sich der Beitrag einer Oldtimer-Versicherung zusammen?

Je nachdem wie alt es ist, wie häufig oder für welche Zwecke das Automobil genutzt wird, benötigt der Halter eine andere Versicherung. Folglich fallen auch die Prämien unterschiedlich hoch aus.

Für die Berechnung der zu zahlenden Prämie für eine Oldtimer-Versicherung ist unter anderem das Alter des Lieblingsstücks ausschlaggebend. Dabei werden sie in Altersstufen kategorisiert, die jeder Versicherer anders handhabt. Während die einen historische Autos in drei Klassen eingruppieren – beispielsweise in 20 bis 29 Jahre, 30 bis 44 Jahre und älter als 45 Jahre – legen andere vier Klassen fest, etwa in Youngtimer, Liebhaberfahrzeug, Klassiker und antike Fahrzeuge. Auch spielen das Alter des Versicherungsnehmers, der Fahrerkreis, die Kilometerlaufleistung, die Fahrzeugleistung (kW), der Abstellort des Oldtimers usw. eine Rolle. Wer beispielsweise das Gefährt im Straßenverkehr fährt, muss laut Gesetzgeber eine Haftpflichtversicherung haben. Eine Teilkaskoversicherung sichert z. B. Schäden ab, die durch Brände, Sturm oder Diebstahl entstehen. Zusätzlich bieten viele Versicherer den Schutz bei Vandalismus- oder Transportschäden ab. Für Oldtimer, die öfters on Tour sind, eignet sich der umfassende Vollkaskoschutz, bei dem auch selbstverschuldete Unfälle mitversichert sind. Diese Punkte machen deutlich: Es bezahlt jeder den Beitrag, der seinem individuellen Risiko entspricht.

Wie viel die Oldtimer-Versicherungen kosten, zeigen folgende Beispiele.

Die Prämie der Versicherer ist nach Alter, Leistung und Wert gestaffelt. Bei der Württembergischen beginnt die Haftpflichtversicherung bei 54 Euro pro Jahr. Gleiches gilt für die Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung, die mit 34 Euro startet. Die Vollkasko mit 1.000 Euro Selbstbeteiligung beginnt bei 71 Euro. Da die Beitragshöhen so unterschiedlich ausfallen, lohnt sich ein Versicherungsvergleich.

Zur Oldtimer-Versicherung der Württembergischen