Lohnt sich eine private Pflege-Zusatzversicherung für mich?

Wer im Alter Pflege braucht, oder nach einem Unfall oder einer Krankheit nicht mehr arbeiten kann, sollte sich vorher schon um den Ernstfall gekümmert haben.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist keine Vollkaskoversicherung. Entsteht eine Finanzierungslücke – also die Differenz zwischen dem, was die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt und den tatsächlichen Pflegekosten –, muss der Betroffene auf Erspartes zurückgreifen. Wenn das Vermögen aufgebraucht ist, kann sogar das Wohneigentum in Gefahr sein. Im Zweifel springt das Sozialamt in die Bresche; es prüft jedoch, ob es den Ehepartner oder unterhaltspflichtige Kinder zur Zahlung der Pflegekosten heranziehen kann.

Je nach Pflegegrad kann die Kostenlücke sehr hoch sein. Ein Beispiel: Bei einer häuslichen, ambulanten Pflege eines Patienten in Pflegegrad 4 zahlt die Kasse monatlich von 3.150 Euro Pflegekosten lediglich 1.612 Euro. Eine private Pflege-Zusatzversicherung schließt die Lücke je nach Höhe des vereinbarten Pflegetagegelds ganz oder zu einem großen Teil.

Die Württembergische bietet mit ihrem Pflegetagegeld eine optimale Absicherung, wenn der Ernstfall eintritt.