Wie hoch sollte die Versicherungssumme meiner Unfallversicherung sein?

Die Höhe der Grundsumme legt jeder Versicherungsnehmer individuell fest. Es gibt jedoch Richtlinien zur Orientierung.

Wie viel die private Unfallversicherung bei einem Schaden bezahlt, hängt zunächst von der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme – auch Invaliditäts- oder Grundsumme genannt – ab. Wie hoch diese sein soll, muss jeder Versicherungsnehmer für sich individuell entscheiden. Es gibt jedoch Richtlinien, die besagen, sie sollte je nach Alter das Vier- bis Sechsfache des Bruttojahreseinkommens betragen, mindestens aber 100.000 Euro.

Je höher die Versicherungssumme und je mehr Leistungen gewünscht sind, desto höher ist auch der monatliche Beitrag. Auch Beruf – und ab einer hohen Versicherungssumme auch die Hobbys – beeinflussen die Beitragshöhe. Wie viel der Versicherte nach einem Unfall schließlich ausbezahlt bekommt, hängt zudem vom vereinbarten Progressionssatz und dem Grad der Invalidität ab. Letzterer wird über die sogenannte Gliedertaxe berechnet – je nach Körperglied führt der Funktionsverlust oder Komplettverlust zu einem unterschiedlichen Grad der Invalidität.

Die Württembergische leistet schon ab einer Invalidität von 0,1 Prozent die Invaliditätszahlung. Ab einer Invalidität von 50 Prozent bezahlt sie die vereinbarte lebenslange monatliche Unfallrente.