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Mobilität

Highway to Hel(sinki): Per Schrott­laube durch den hohen Norden

20.05.2026 - Während die meisten Menschen die Wärme ihrer Wohnzimmer suchen, begab sich Felix Seidel auf ein ganz besonderes Abenteuer. Er nahm an der Winter Edition 2026 des „Carbage Run“ teil.

Lesedauer: 3 Minuten

Was ist der Carbage Run?

Eisige Kälte, verschneite Pisten und ein Auto, das eigentlich schon fast den Ruhestand verdient hätte: Felix Seidel, Mitarbeiter bei der hauseigenen IT-Tochterfirma der Wüstenrot & Württembergische AG, nahm an der Winter Edition 2026 des Carbage Run teil. Der Name war dabei Programm: Bei dieser internationalen Rallye geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Durchhaltevermögen, Kreativität und natürlich Spaß.

Die Regeln für die Fahrzeuge sind streng – oder besser gesagt, streng unkonventionell:

  • Das Auto muss mindestens 20 Jahre alt sein.
  • Der Zeitwert darf 1.000 € nicht überschreiten.
  • Die Route führt in sechs Tagen von der Nähe von Helsingborg bis nach Helsinki.

Die kuriose Bezeichnung ist kein Tippfehler: „Carbage“ ist ein Kofferwort aus dem Englischen „Garbage“ für Müll und „Car“, für Auto. Da stellt sich direkt die Frage, wie schrottig das Auto ist, mit dem Felix Seidel und sein bester Freund antreten.

Das Gefährt: Ein Ford Explorer wird zum Winter-Mobil

Felix Seidel tritt die Reise in einem Ford Explorer 4,0 (Baujahr 1998) an. Aktueller Kilometerstand: circa 232.000 Kilometer. Damit das Team die eisigen Temperaturen im Norden übersteht, wurde das Fahrzeug ordentlich modifiziert. Neben einem Innenausbau zum Schlafen verfügt der Ford über eine dieselbetriebene Standheizung in einem Dachkorb und eine mobile 2400-W-Batterie für die Stromversorgung.

Sicherheit geht vor: Versich­erung ist Vertrauens­sache

Ein solches Event ist kein gewöhnlicher Roadtrip. Das Reglement schreibt nicht nur Winterreifen und Schneeketten vor, sondern stellt auch klare Anforderungen an den Versicherungsschutz. Eine Teilnahme ist nur möglich, wenn das Versicherungsunternehmen der Rallye explizit schriftlich zustimmt.

Hier kommt das Vorsorge-Center Metzingen ins Spiel. Felix Seidel hat sich nicht blindlings auf seinen Standard-Schutz verlassen, sondern die Details individuell mit dem Experten Oliver Schotte vor Ort abgestimmt. Neben dem Versicherungsschutz für das Auto, schrieb der Veranstalter auch eine Insassenversicherung vor. Auch hier konnte der Generalagent passenden Versicherungsschutz bieten.

Die Teilnahme am Carbage Run ist nicht nur für die Fahrer ein Abenteuer, sondern auch für uns als Versicherungsagentur eine besondere Aufgabe. Denn schnell wird klar: Standardlösungen reichen hier nicht aus.

Oliver Schotte

vom Vorsorge-Center Metzingen

Es ist wichtig zu betonen: Eine „normale“ Kfz-Versicherung ist nicht auf die speziellen Belastungen und Risiken einer Rallye ausgelegt. Nur durch die enge Abstimmung wurde sichergestellt, dass Felix und sein Team im Falle eines Falles nicht im Kalten stehen. So erklärt Oliver Schotte: „Bei der Absicherung eines Fahrzeugs für diese Rallye standen neben der Kfz-Haftpflicht vor allem der Schutz der Insassen und die Absicherung im Ausland im Fokus. Die klassische Insassen-Unfallversicherung wurde dabei bewusst durch den Zusatzbaustein „Fahrerschutz“ der Württembergischen ersetzt, der einen deutlich umfassenderen Schutz für den Fahrer bietet.“

Der Weg ist das Ziel

Vom 8. bis zum 13. Februar 2026 hieß es für Felix Seidel und die anderen rund 300 Teilnehmenden früh aufstehen. Um 8 Uhr wurde die Route des Tages bekannt gegeben, inklusive einer ungewöhnlichen Tagesaufgabe. Anschließend ging die Fahrt von täglich 500 bis 800 km los. Um die Tagesaufgabe zu lösen, war Kreativität gefragt. Wie sonst erhält man heutzutage eine ABBA-CD, wo CDs doch mittlerweile fast als ausgestorben gelten?

Nach sechs aufregenden Tagen fuhren die Teilnehmenden bei Helsinki ins Ziel. Felix Seidel hat uns seine Eindrücke zusammengefasst: „Es war atemberaubend und abenteuerlich. Es lag massig Schnee und die tiefstehende Sonne strahlte einem entgegen. Wir sind jeden Tag durch beeindruckende Landschaften gefahren. Außerdem war es toll zu sehen, wie viele Menschen wir getroffen haben, die das Rennen cool fanden und uns unterstützt haben.“

Und auch Oliver Schotte zieht ein positives Fazit: „Durch enge Abstimmung mit der Fachabteilung und sorgfältige Vorbereitung konnten wir alle vom Veranstalter geforderten Anforderungen erfüllen und einen verlässlichen Schutz sicherstellen. Unser Fazit: Auch außergewöhnliche Projekte lassen sich absichern – wenn man weiß, worauf es ankommt.“

Der Autor: Johannes Traub

Johannes Traub arbeitet seit Juni 2019 bei der Württembergischen Versicherung und kümmert sich um alles, was sich Content nennen darf. Mit seiner Erfahrung in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Marketing sowie im Journalismus sorgt er dafür, dass die Inhalte der Württembergischen so viel klare Kante zeigen wie ihr Slogan.

Toll, dass wir das Abenteuer von Felix Seidel erzählen durften. Es zeigt: Wir bieten auch Absicherung abseits der Standardlösungen.

Johannes Traub

Redakteur württgemacht Blog

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