Damit Selbstbestimmung selbstverständlich bleibt.

Unsere Pflegezusatz­versicherung.

Zum Beispiel schon ab 27,38 Euro monatlich¹

  • Selbstbestimmt und unabhängig bleiben
  • Keine Bange vor hohen Pflegekosten
  • Dem Alter entspannt entgegensehen
Angebot anfordern
Paar der Mitte im Eigenheim

Vorteile

Passt
Sie wählen Ihren maßgeschneiderten Tarif

Entspannt

Dank Staffel-Option günstig einsteigen

Befreit
Entlastet die Familie und schafft ein gutes Gefühl

Unsere Leistungen

Illustration Versicherungsberater mit Checkliste

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist keine "Vollkaskoversicherung". Entsteht eine Versorgungslücke – also eine Differenz zwischen dem, was die gesetzliche Versicherung zahlt und den tatsächlichen Pflegekosten – muss oft auf das Ersparte zurückgegriffen werden. Selbst das Wohneigentum kann hier in Gefahr sein. Wir schützen Sie im Pflegefall mit der Zahlung eines Monatsgeldes vor dieser Versorgungslücke.

  • Sie entscheiden, wie hoch das Monatsgeld sein soll
  • Beitragsbefreiung bei Pflegebedürftigkeit ab Pflegegrad 4
  • Vielfältige Nachversicherungsoptionen ohne Gesundheitsprüfung
  • Jährliche Erhöhung der Leistung um 4% ab dem 4. Versicherungsjahr bis zum 70. Lebensjahr
  • Dieser Versicherungsschutz gilt weltweit
  • Optionale Zusatzleistungen: Pflege-Airbag, Einmalleistung bei Pflegebedürftigkeit und Assistance-Leistungen

Kontaktieren Sie uns

Wie groß ist der Eigenanteil bei der Pflege?

Je nach Pflegegrad (PG) kann der Eigenanteil sehr hoch sein. Im Notfall hilft vereinzelt sogar das Sozialamt, doch nicht ohne vorherige Prüfung, ob Partner und Angehörige zur Hilfe verpflichtet werden können.

Die richtige Versicherung schließt die Lücke zwischen gesetzlicher Pflegeversicherung und eigenem finanziellen Aufwand. Im Ernstfall schützen Sie mit unserer privaten Pflegezusatzversicherung nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Immobilie. Sich für den Pflegefall abzusichern ist immer sinnvoll. Junge Menschen steigen bei uns übrigens besonders günstig in die private Pflegeversicherung ein!

Die verschiedenen Pflegegrade und wie die gesetzliche Pflegeversicherung hilft

Pflegegrad Beschreibung Gesetzliche Leistung
ambulant durch Laien,
z. B. Familie
Gesetzliche Leistung
ambulant durch Pflegedienst
Gesetzliche Leistung
stationär in einem Pflegeheim
Pflegegrad 1 Im ersten PG werden Menschen mit geringen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit eingestuft. 125 EUR
Pflegegrad 2 Der PG 2 wird vom Gesetzgeber mit einer erheblichen Einschränkung der Selbstständigkeit definiert. 316 EUR 689 EUR 770 EUR
Pflegegrad 3 Pflegebedürftige, die in ihrer Selbstständigkeit schwer beeinträchtigt sind, erhalten den PG 3. 545 EUR 1.298 EUR 1.262 EUR
Pflegegrad 4 Der PG 4 wird hilfsbedürftigen Menschen mit schwerster Beeinträchtigung ihrer Selbstständigkeit zuerkannt. 728 EUR 1.612 EUR 1.775 EUR
Pflegegrad 5 Eine Einstufung in den höchsten PG 5 erfolgt bei schwerster Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung. 901 EUR 1.995 EUR 2.005 EUR

Wie sichern Sie sich am besten gegen steigende Pflegekosten ab?
Unsere private Pflegezusatzversicherung entwickelt sich dynamisch: Ab dem 4. Versicherungsjahr erhöht sich Ihre monatliche Leistung bis zu Ihrem 70. Lebensjahr. Das schafft Sicherheit und sorgt dafür, dass Ihre Pflegeversicherung immer auf Augenhöhe mit steigenden Kosten ist.

Zu bestimmten Anlässen, z. B. Heirat, Umzug, etc., können Sie zusätzlich Ihren Versicherungsschutz ohne Gesundheitsfragen erhöhen.

Welche Voraussetzungen gibt es zur Beitragsbefreiung?
Wir schützen Sie vor den hohen Kosten, wenn wirkliche Hilfe zählt – egal ob sie zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung erfolgt. Neben der Zahlung eines Monatsgeldes tun wir dies mit einer Beitragsbefreiung: Ab PG 4 zahlen Sie keine Beiträge mehr für Ihre Pflegeversicherung.

Sind Beiträge für die Pflegezusatzversicherung steuerlich absetzbar?

Angestellte und Beamte können bis zu 1.900 Euro im Jahr für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge steuerlich geltend machen, Selbstständige sogar bis zu 2.800 Euro im Jahr. Übertreffen die Beiträge zur Krankenversicherung allein diese Summen allerdings schon, sind die Kosten für die Pflege nicht mehr absetzbar.

Warum ist die private Pflegeversicherung sinnvoll?

Mit unserer privaten Pflegezusatzversicherung schauen alle Altersgruppen entspannt in die Zukunft. Sie schützt Ihr Einkommen, Ihre Immobilie, Ihre Angehörigen und Sie. Ob junge oder alte Menschen: In die private Pflegevorsorge zu investieren ist immer sinnvoll.

Wichtige Fakten zum Thema Pflege

  • In Deutschland sind ungefähr 3,9 Millionen Menschen auf pflegerische Hilfe angewiesen. Prognose: 2050 könnten es über 5,3 Millionen sein.
  • Pflege ist keine Frage des Alters: Jeder 6. Pflegebedürftige ist jünger als 60 Jahre.
  • Gute, professionelle Fürsorge ist teuer: Sollte das angesparte Vermögen aufgebraucht werden, gehen die Erben oft leer aus.
  • Von Sonderfall zu Normalfall: Circa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Demenzerkrankung, in 10-15 Jahren könnte sich diese Zahl verdoppeln.

Pflegebedürftigkeit ist kein Restrisiko, sondern Lebensrisiko.

Für wen lohnt sich die private Pflegeversicherung?

Paar der Mitte im Eigenheim

Die "Mitte": 31 bis 55 Jahre
Wer sich jetzt absichert, kann auch im Pflegefall sorgenfrei und so selbstbestimmt wie möglich leben. Einer der wichtigsten Gründe für eine Pflegeversicherung ist dabei oftmals die eigene Immobilie. Tritt der Ernstfall ein, ist der Verkauf des geliebten Eigenheims für viele der einzige Weg, die eigenen Pflegekosten zu stemmen. Mit der richtigen, zusätzlichen Pflegeversicherung müssen Sie keinen Gedanken daran verschwenden, sondern bleiben auch dann im gewohnten Umfeld Ihrer eigenen vier Wände.

Junger Erwachsener mit Rucksack am Meer

Junge Erwachsene: 21 bis 30 Jahre
Wenn junge Erwachsene an die Pflege denken, dann meistens nicht im Zusammenhang mit sich selbst, sondern weil sie im Kreis ihrer Familie erste Erfahrungen mit pflegebedürftigen Eltern und Großeltern machen. Wer jetzt vorsorgt, kann kräftig sparen: Je eher Sie sich um die eigene Pflegeversicherung kümmern, desto günstiger sind Ihre Beiträge.

Fakt: Wer beispielsweise schon mit 30 Jahren die richtige Pflegevorsorge wählt, zahlt bis zum Ende seines 85. Lebensjahres insgesamt kaum mehr als ein halbjähriger Aufenthalt im Pflegeheim kosten würde.

Kinder mit Mutter und Vater auf dem Sofa

Kinder: Wenn die Eltern vorausschauen
Wer bei diesem Thema nur an Senioren denkt, liegt falsch. Eltern können die private Pflegezusatzversicherung auch als sinnvolle Absicherung für ihre Kinder abschließen. Im Ernstfall wird damit ein wertvoller Beitrag geleistet: Sollte das Kind zum Pflegefall werden, kann ein Elternteil dank der monatlichen Leistung ohne zu zögern beruflich kürzer treten und sich ganz um das Wohlergehen des Nachwuchses kümmern.

Persönlich beraten, felsenfest versichert

Berater hilft bei der Versicherung

Ihr persönlicher Berater beantwortet Ihnen bei einem gemeinsamen Gespräch gerne alle Fragen rund um die Themen Versicherung und Finanzen. Von der Pflegezusatzversicherung bis zur Haftpflicht: Ihr Fels in der Brandung.

Berater finden

Leistungen der privaten Pflegezusatzversicherung

Ihre private Pflegevorsorge steht an Ihrer Seite. Ob mit finanzieller Unterstützung oder über Assistance-Leistungen ganz persönlich.

Beschreibung Kompakt Komfort Premium
ambulant stationär ambulant stationär ambulant stationär
Pflegegrad 1 0 € 0 € 0 € 0 € 200 € 200 €
Pflegegrad 2 350 € 1.400 € 550 € 1.600 € 750 € 1.800 €
Pflegegrad 3 450 € 1.400 € 650 € 1.600 € 850 € 1.800 €
Pflegegrad 4 800 € 1.400 € 1.000 € 1.600 € 1.200 € 1.800 €
Pflegegrad 5 1.100 € 1.400 € 1.300 € 1.600 € 1.500 € 1.800 €
Beitrags­befreiung ab Pflegegrad 4
Nachversicherungs­optionen ohne Gesundheits­prüfung
Jährliche Dynamik von 4% bis Alter 70
Weltweiter Ver­sicherungsschutz
Pflege-Assistance
Pflege-­Einmalleistung 2.000 € 4.000 €
Pflege-Airbag 1.500 €

Privat bei der Württembergischen Krankenversicherung Zusatzversicherte erhalten mit unserer Pflegezusatzversicherung und den optionalen Zusatzbausteinen umfassenden Schutz:

Der Pflege-Airbag
Tritt der Ernstfall zum ersten Mal ein, zahlen wir eine zusätzliche monatliche Geldleistung, über einen Zeitraum von 6 Monaten hinweg. Diesen Betrag erhalten Sie ergänzend zum bestehenden Monatsgeld. Das unterstützt und entlastet in den schwierigen ersten Monaten.

Pflege-Assistance
Wir unterstützen Sie mit einem kompetenten Ansprechpartner. Dieses Versprechen gilt nicht nur einmal, sondern über drei verschiedene Phasen hinweg. Unser besonderes Highlight: Wir unterstützen Sie schon vor dem eigenen Pflegefall!

  • Phase 1: Wir stehen beratend und unterstützend an Ihrer Seite, wenn Ihre Eltern, Schwiegereltern oder Kinder pflegebedürftig werden. Zum Beispiel steht Ihnen unser Pflegemanager als persönlicher Ansprechpartner und Navigator durch den Pflege-Dschungel zur Seite.
  • Phase 2: Sobald bei Ihnen selbst ein Pflegebedarf auch nur vermutet wird, stehen Ihnen alle Leistungen aus Phase 1 zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten Sie Unterstützung und Geldleistungen für beispielsweise Hausnotrufsysteme, Haushaltshilfen, Fahrdienste und noch viel mehr.
  • Phase 3: Wenn Sie zuhause gepflegt werden, entlasten wir Ihre Angehörigen durch Organisation einer kompetenten Vertretung.

Pflege-Einmalleistung
Tritt erstmalig eine Pflegebedürftigkeit ab PG 2 ein, hilft diese Einmalzahlung bei wichtigen Erstinvestitionen rund um den Pflegefall. Das gibt Sicherheit und schafft ein gutes Gefühl.

Diese Kosten kommen auf Pflegebedürftige zu

Wie groß Ihre Versorgungslücke im Pflegefall sein kann, zeigen wir Ihnen mit den beiden folgenden Beispielen: Das Erste bei ambulanter, häuslicher Unterbringung und das Zweite bei einem stationären Aufenthalt in einem Pflegeheim.

Vermögensrisiko bei häuslicher Pflege, ambulant, PG 4:

Monatliche Pflegekosten: 2.812 Euro*
- gesetzl. Leistungen: -1.612 Euro
=monatliche Lücke: = 1.200 Euro
Entspricht einer jährlichen Lücke von: 14.400 Euro
Vermögensrisiko nach 10 Jahren: 144.000 Euro

Vermögensrisiko bei stationärem Aufenthalt in einem Pflegeheim, PG 5:

Monatliche Pflegekosten: 3.805 Euro*
- gesetzl. Leistungen: - 2.005 Euro
= monatliche Lücke: = 1.800 Euro
Entspricht einer jährlichen Lücke von: 21.600 Euro
Vermögensrisiko nach 10 Jahren: 216.000 Euro

* Hierbei handelt es sich um genäherte Kosten, die tatsächlichen Kosten, insbesondere bei der ambulanten Pflege, hängen von der notwendigen Versorgung ab.

Die monatliche Lücke nach Bundesländern

Ohne eine zusätzliche Pflegeversicherung können hohe Kosten auf Betroffene und deren Familie zukommen. Die folgende Aufstellung zeigt die durchschnittliche finanzielle Belastung durch Aufwendungen für stationäre Pflege, aufgeschlüsselt nach Bundesländern.* Das sind die Kosten, die nach Berücksichtigung der gesetzlichen Leistungen übrig bleiben und selbst getragen werden müssen.

Infografik: Lücke in der gesetzlichen Pflegeversicherung pro Bundesland

(*PKV-Verband, Stand 01.01.2019)

Die individuelle Höhe ist stark von Ihrem Wohnort abhängig, die gesetzliche Leistung ist jedoch bundesweit einheitlich hoch. Die Lücke zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den gesetzlichen Leistungen kann sehr groß sein.

Die Kosten für ambulante Pflege hängen von der notwendigen Unterstützung für den Betroffenen ab und somit nur indirekt vom Pflegegrad. Für die ambulante Versorgung durch einen Pflegedienst zahlen die Pflegekassen zwischen 689 Euro (PG 2) und 1.995 Euro (PG 5). Ausgaben, die darüber hinausgehen, müssen Sie alleine tragen.

Pflegefall: Das ist zu beachten

Pflegegrad, teilstationäre Pflege, Pflege-Lücke, staatliche Förderung, Medizinischer Dienst – und dann werden auch noch Punkte verteilt? Wir lassen Sie mit diesem kompliziertem Thema nicht allein.

Ab wann ist eine Person pflegebedürftig?

Pflegebedürftig ist, wer in seiner Selbständigkeit durch körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigungen länger als 6 Monate eingeschränkt ist. Bei Fällen von vorübergehender Pflegebedürftigkeit, beispielsweise nach Unfällen oder Krankheit, hilft die Krankenversicherung.

Natürlich ist die Schwere der Erkrankung nicht für jeden Betroffenen gleich. Um diesem Umstand gerecht zu werden, gibt es die Einstufung in 5 Pflegegrade.

Pflegebedürftig: Wie geht es jetzt weiter?

Ihr Versicherer steht Ihnen zur Seite. Tritt der Ernstfall ein, melden Sie sich bei Ihrem Ansprechpartner der Württembergischen sowie der gesetzlichen Pflegeversicherung. Der Pflegeversicherer gibt ein Gutachten in Auftrag und Sie, bzw. der auf Fürsorge angewiesene Angehörige, erhalten Besuch von einem Gutachter.

Tipp: Mit unserem Assistance-Baustein erhalten Sie hier weitreichende Unterstützung.

Der Württembergischen Krankenversicherung genügt das Gutachten der sozialen Pflege- oder privaten Pflegepflichtversicherung. Ist der Pflegebedürftige ins Ausland verzogen, kann die Begutachtung auch durch einen von uns beauftragten Arzt durchgeführt werden.

Tipp: Auf den Besuch des Gutachters können Sie sich vorbereiten:

  • Beginnen Sie ein Pflegetagebuch zu führen. Listen Sie darin auf, in welchen Situationen Sie auf Hilfe angewiesen sind und welche Hilfsmittel Sie benötigen.
  • Halten Sie ärztliche Atteste bereit.
  • Familienangehörige sowie Pflegekräfte sollten bei dem Termin dabei sein und Ihnen unterstützend zur Seite stehen.

Wie wird der Pflegegrad ermittelt?

Nach dem Eingang des Antrags auf Erteilung eines Pflegegrads bei der Pflegeversicherung wird ein Gutachten des Medizinischen Dienstes bzw. Medicproof erstellt. Dabei werden verschiedene Aktivitätsbereiche betrachtet:

  • Mobilität , z. B. Treppensteigen
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten , z. B. die Orientierung
  • Verhalten und psychische Probleme , z. B. nächtliche Unruhe
  • Fähigkeit zur Selbstversorgung , z. B. Waschen des Körpers
  • Bewältigung und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Belastungen , z. B. Verbandswechsel
  • Gestaltung des Alltags und soziale Kontakte , z. B. Kontaktpflege zu Personen von außen

Die Einstufung in die Pflegegrade 1 bis 5 erfolgt anhand einer vom Gutachter errechneten Punktzahl pro Bereich. Je höher diese Punktzahl ausfällt, desto höher der spätere PG.

Werden Gesundheitsfragen gestellt?

Bei Abschluss Ihrer Pflegezusatzversicherung stellen wir nur notwendige Gesundheitsfragen. Das hat seinen Grund, denn damit wird die gesamte Versichertengemeinschaft vor hohen Beiträgen geschützt. Es ist besonders wichtig, hier ehrlich zu sein und vollständige Angaben zu machen. Nur, wenn Ihr Versicherer Ihren Gesundheitszustand kennt, kann er Ihnen einen passenden Versicherungsschutz bieten.

Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland

Illustrierter Versicherungsberater mit Infoschild

Die deutsche Sozialversicherung ruht auf ihren beinahe sprichwörtlichen fünf Säulen. Die gesetzliche Pflegeversicherung reihte sich erst in den neunziger Jahren dort ein und ist somit die jüngste der fünf Säulen.

  • Krankenversicherung
  • Rentenversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Pflegeversicherung

Warum die Pflegezusatzversicherung der Württembergischen?

Berater hilft bei der Versicherung

Weil der richtige Moment genau jetzt ist. Bei unserer Beratung ist Ihre Lebenssituation das Maß der Dinge. Ihr persönlicher Ansprechpartner schneidert unsere Tarife nach Maß für Sie: Fair, kompetent und verlässlich. Wir glauben an das persönliche Gespräch von Mensch zu Mensch.

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Häufige Fragen zur Pflegezusatzversicherung

Was kostet eine Pflegeversicherung monatlich?

Der monatliche Beitrag für die private Absicherung im Pflegefall hängt von mehreren Faktoren ab. Darunter finden sich zum Beispiel das Alter des Versicherten, der Gesundheitszustand, eventuelle Vorerkrankungen und der Umfang der Absicherung.

Was sind teilstationäre Leistungen?

Davon spricht man, wenn Teile der Pflegeleistungen in einer Einrichtung erbracht werden, die zu pflegende Person dort allerdings nicht dauerhaft untergebracht wird. Dieser Fall liegt beispielsweise vor, wenn der Großteil des Tages zu Hause verbracht werden kann, die Nächte zur besseren Überwachung jedoch in einer Pflegeeinrichtung.

Wer braucht eine private Pflegezusatzversicherung?

Diese Versicherung ist für jeden absolut sinnvoll. Sie schützt das eigene Vermögen, das der Angehörigen und sogar die eigenen vier Wände.

Die Sozialversicherung in Deutschland ist eine der besten weltweit und trägt im Falle der Fälle einen nennenswerten Teil der Pflegekosten. Die Pflegezusatzversicherung ist unser Schutz obenauf, der Sie rundum absichert und die Lücke zwischen der Leistung des Bundes und den tatsächlichen Kosten für Ihre optimale Versorgung schließt. Kurzum: Jeder sollte eine haben, doch nicht alle brauchen sie zwingend.

Was ist der Unterschied zwischen gesetzlicher Pflegeversicherung und Pflegepflichtversicherung?

Gesetzliche Pflegeversicherung ist der Überbegriff für die vom Staat vorgeschriebene Pflegeversicherung. Sie besteht aus der sozialen Pflegeversicherung sowie der privaten Pflegepflichtversicherung.

Wer gesetzlich krankenversichert ist, wird automatisch Mitglied der sozialen Pflegeversicherung. Die Träger dieser Pflichtversicherung sind die Pflegekassen, die der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse angeschlossen sind.

Privatversicherte müssen zu ihrer privaten Krankenversicherung auch eine private Pflegepflichtversicherung abschließen. Ihre Leistungen sind einerseits bei allen Anbietern und andererseits auch mit denen der sozialen Pflegeversicherung identisch.

Was sind die Pflegestärkungsgesetze?

Der Gesetzgeber reagierte seit 2015 mit drei wichtigen Gesetzesänderungen auf die Herausforderungen des demografischen Wandels. Die Pflegestärkungsgesetze I bis III haben eine Reihe von wichtigen Änderungen für Pflegebedürftige, deren Angehörige und auch die Pflegenden eingeführt.

  • Bedeutende Neudefinition: Der Begriff der Pflegebedürftigkeit wurde neu definiert und deckt mittlerweile auch die Dimension der geistigen und seelischen Beeinträchtigungen ab.
  • Reform der Begutachtung: Die Perspektive des Gutachters wurde verändert. Heute zählt nicht mehr, wie viel Zeit für die Pflegeanwendungen verwendet wird, sondern wie selbstständig der Pflegebedürftige noch ist.
  • Einführung der fünf Pflegegrade: Die früheren "Pflegestufen" wurden in fünf Pflegegrade verwandelt. Damit können individuelle Bedürfnisse genauer erfasst und Betroffene besser versorgt werden.
  • Erhöhung der Leistungen und Beitragssätze: Zwar wurden die Beitragssätze angehoben, doch im selben Zuge erhöhten sich auch die gesetzlichen Leistungen. Das Pflegegeld und Pflegesachleistungen wurden ausgebaut, Betreuungs- und Unterstützungsangebote verstärkt.
  • Bessere Leistungen für Angehörige: Pflegetätigkeit und Beruf wurden besser vereinbar gemacht. Kostenlose Beratungen und Pflegekurse runden die Reform ab.

Welche Arten der Pflegezusatzversicherung gibt es?

  • Pflegemonats- bzw. Pflegetagegeldversicherung: Diese wird von privaten Krankenversicherungen angeboten. Sie zahlt im Leistungsfall ein sogenanntes Monats- bzw. Tagegeld, das der Versicherer monatlich auszahlt. Die Höhe kann vom Versicherungsnehmer innerhalb bestimmter Grenzen flexibel vereinbart werden. Die Zahlungen sind nicht zweckgebunden und werden immer in vertraglich vereinbarter Höhe erbracht - unabhängig von den tatsächlich angefallenen Pflegekosten.
  • Pflegekostenversicherung: Diese gibt es in unterschiedlichen Formen. Einige Pflegekosten-Versicherungen verdoppeln den Leistungsumfang der gesetzlichen Versicherung. Werden Sie allerdings zuhause von einem Verwandten gepflegt, kürzt die Versicherung die Zahlung häufig deutlich. Andere Tarife übernehmen die tatsächlich anfallenden Kosten. Die Zahlungen solcher Angebote sind zweckgebunden. Es müssen monatlich Belege für die Pflegekosten eingereicht werden.
  • Pflegerentenversicherung: Von der Pflegerentenversicherung erhalten Sie eine monatliche Rente, wenn die Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde. Allerdings gibt es bei PG 1 und teilweise sogar PG 2 oft noch kein Geld.
  • Pflege-Bahr: Die geförderte Pflege-Bahr-Versicherung wurde im Jahr 2013 eingeführt und wird vom Staat mit 5 Euro monatlich (60 Euro pro Jahr) bezuschusst. Es handelt sich um spezielle Pflegetagegeld- oder Pflegemonatsgeldtarife. Sie verzichtet auf eine Gesundheitsprüfung; das kann Vor- und Nachteile haben: Zwar kommen auch Menschen mit schweren Vorerkrankungen in den Genuss einer privaten Pflegeversicherung – auf der anderen Seite müssen Versicherungsgesellschaften aufgrund des fehlenden Gesundheitsfilters diese Tarife teurer kalkulieren. Auch sind deshalb trotz der 5-jährigen Wartezeit, die im Gegenzug bei Pflege-Bahr-Tarifen in der Regel vereinbart wird, langfristige Beitragssteigerungen zu befürchten. Meist reicht der Pflege-Bahr alleine nicht für eine bedarfsgerechte Absicherung aus.

Was sind die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Neben den oben aufgeführten Geldleistungen bietet die gesetzliche Pflegeversicherung eine Reihe von weiteren Hilfestellungen und Einmalzahlungen. Einige Beispiele sind:

  • Kurzzeitpflege (nur PG 2-5): 1.612 Euro für maximal acht Wochen pro Jahr
  • Verhinderungspflege (nur PG 2-5): 1.612 Euro für maximal sechs Wochen pro Jahr
  • Zusätzlicher Entlastungsbetrag: 125 Euro pro Monat bei ambulanter Pflege
  • Pflegehilfsmittel: 40 Euro pro Monat
  • Wohnraumumbau: einmalig bis zu 4.000 Euro
  • Wohngruppenförderung: einmalig 2.500 Euro Gründungszuschuss und 214 Euro pro Monat
  • Pflegekurse für Familienangehörige
  • Pflegeberatung

Was ist über die Pflegezusatzversicherung nicht versichert?

Werden Sie pflegebedürftig, erbringen wir unsere vereinbarten Leistungen. Da die Zahlungen nicht zweckgebunden sind, bestehen hier keine besonderen Ausschlüsse.

Wann sollte man eine private Pflegeversicherung abschließen?

Grundlegend gilt: Je früher, desto besser. In der Jugend ist der Beitrag deutlich geringer als später. Hinzu kommt, dass meist deutlich weniger gesundheitliche Probleme vorliegen, was sich auch noch positiv auf die Beantwortung der Gesundheitsfragen auswirkt.

Dank unserer Staffel-Option steigen gerade junge Leute günstig in die private Pflegeversicherung ein:

  • In den ersten drei Jahren reduzieren wir Ihre monatlichen Beiträge um fast 50 %
  • Die Leistung im Pflegefall bleibt davon unberührt
  • Erst ab dem vierten Versicherungsjahr erhöht sich der Versicherungsbeitrag langsam
  • 10 Jahre nach Vertragsabschluss ist die Staffel beendet und es gibt keine weiteren planmäßigen Beitragserhöhungen

Das bedeutet: 10 Jahre lang voll abgesichert sein und mit deutlich kleinerem Beitrag einsteigen.

Tipp: Von unserer Staffel-Option profitieren vor allem Berufseinsteiger, frisch verheiratete Pärchen und Häuslebauer. Das ist Ihr günstiger Einstieg in die private Pflegevorsorge.

Was sind Pflegegrade?

Aus den drei Pflegestufen früherer Zeit sind mittlerweile fünf Pflegegrade (PG) geworden. Anhand derer lässt sich der Grad der Pflegebedürftigkeit einer Person ermitteln. Je nach einer zu erreichenden Punktzahl wird der Betroffene durch einen Gutachter in Grad 1 bis 5 eingeordnet.

Ist eine Pflegezusatzversicherung auch schon für Kinder sinnvoll?

Eltern können ihre Kinder und sich selbst schon früh mit dieser Versicherung vor den finanziellen Folgen von Pflegebedürftigkeit schützen. Sollte das Kind pflegebedürftig werden, hilft das Tagegeld der privaten Pflegeversicherung dabei, die Eltern finanziell zu entlasten, denn meist tritt ein Elternteil in diesem Fall beruflich kürzer.

Wie hoch sollte die Absicherung sein und können die Beiträge nachträglich geändert werden?

Vorsorglich sollten Sie eine Absicherung für den höchsten Pflegegrad in Betracht ziehen. Entscheidend für die Höhe der Monatsleistung ist Ihre voraussichtliche persönliche finanzielle Situation zum Zeitpunkt der Pflegebedürftigkeit. Wenn Sie sich nicht sicher sind, empfehlen wir ein Gespräch mit Ihrem persönlichen Berater.

Sollte sich Ihre finanzielle Situation einmal verschlechtern, beispielsweise durch eine zwischenzeitliche Arbeitslosigkeit, können Sie mit der Beitragszahlung für eine gewisse Zeit aussetzen oder die Beiträge, verbunden mit einer geringeren Vorsorge, anpassen. Erhöht sich Ihr Vorsorgebedarf, ist auch hier eine Anpassung möglich. Unter gewissen Umständen ist der Versicherer berechtigt, die Beiträge anzupassen, z. B. wenn die Anzahl der Pflegebedürftigen oder die durchschnittliche Pflegedauer sich dauerhaft erhöhen. Schafft der Gesetzgeber neue Voraussetzungen in der Pflege, garantiert die Württembergische Krankenversicherung eine entsprechende Anpassung.

Die hier dargestellten Bedingungen (AVB) sind nur für die derzeit aktuellen Tarife gültig. Für bestehende Verträge können ggf. abweichende Bedingungen gelten, die Sie bei Vertragsabschluss erhalten haben.

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* Fußnote

¹Beitrag Stand 2020 Tarif PZ, Kompakt-Paket für einen 21-Jährigen