Fürs Vorsorgen belohnt werden.

Unsere betriebliche Altersvorsorge.

Geld vom Staat bekommen, wer will das nicht? Als Arbeitnehmer erhalten Sie eine lukrative Förderung zum Aufbau einer Betriebsrente.

Die gesetzliche Rente ist höchstens noch eine Grundversorgung, von der im Alter niemand mehr leben kann. Bei einem vorgezogenen Ruhestand wird die Versorgungslücke sogar noch größer. Der Gesetzgeber fördert daher die betriebliche Altersversorgung. Jeder Arbeitnehmer darf Teile seines Gehalts, bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung West (BBG), in Beiträge für eine Betriebsrente umwandeln. Im Jahr 2016 sind dies bis zu 248 Euro monatlich.

Ihre Vorteile bei der Württembergischen

  • Steuer- und sozialversicherungsfreie Beiträge (Der Staat beteiligt sich bis zur Hälfte an Ihren Sparbeiträgen)
  • Rentenlücke mit staatlicher Förderung schließen
  • Wahl zwischen lebenslanger Rente, Kapitalauszahlung und Kombination aus beidem
  • Todesfall- und Berufsunfähigkeitsschutz individuell einschließbar
  • Hartz 4-sicher
  • Insolvenzsicher – Schutz bei Insolvenz des Arbeitgebers

Unsere Leistungen im Überblick

Tradition seit 1828

  • Die Württembergische ist ein renommiertes, konservatives, schwäbisches Unternehmen, auf das sich unsere Kunden felsenfest verlassen können.

Spitze aus Kundensicht.

  • Die Württembergische ist der Serviceversicherer schlechthin. Unsere Kunden selbst geben seit Jahren sehr gute Noten für die Württembergische, ob es um Betreuungsqualität oder Beratung geht.

Finanzstark. Kompetent. Vertrauenswürdig

  • FOCUS Money bestätigt der Württembergischen Lebensversicherung eine sehr gute Finanzstärke.
  • Im Kompetenzrating des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) erzielt die Württembergische die Note sehr gut (1,5)
  • Im Fairness-Rating von FOCUS Money gehört die Württembergische erneut 2016 zu den fairsten Versicherern im Bereich der betrieblichen Altersversorgung

Vielfältige und top-geratete Produkte

  • Die Württembergische bietet für jeden Anlegertyp geeignete Produkte und Lösungen. Von klassisch bis fondsgebunden.
  • Auf Wunsch zahlt die Württembergische bei Berufsunfähigkeit Ihre Beiträge weiter, so dass Ihre Vorsorge in diesem Fall voll erhalten bleibt – und das ohne Gesundheitsfragen.

Die betriebliche Altersvorsorge einfach erklärt:

Das Prinzip ist einfach: Sie vereinbaren mit Ihrem Arbeitgeber, dass ein Teil Ihres Entgelts für eine Betriebsrente verwendet wird. Damit sparen Sie Steuern und Sozialabgaben und bauen sich gleichzeitig eine Altersversorgung auf.

Die Hälfte zahlt der Staat

100 EUR in die Altersvorsorge investieren – nur 50 EUR selbst bezahlen.

Beispiel: Arbeitnehmer, 30 Jahre, verdient 2.800 EUR brutto im Monat (Steuerklasse 1, keine Kinder), möchte monatlich 100 EUR in eine Betriebsrente investieren.

bisher: neu: mit Entgeltumwandlung
Bruttogehalt 2.800 EUR 2.800 EUR
./. mtl. Beitrag für eine Betriebsrente - 100 EUR 100 EUR Vorsorgebeitrag
Steuerbrutto 2.800 EUR 2.700 EUR
./. Steuern - 441 EUR - 412 EUR
./. Sozialabgaben - 579 EUR - 558 EUR
Nettoeinkommen 1.780 EUR 1.730 EUR 50 EUR Nettoaufwand
Nettoaufwand 50 EUR
Berücksichtigt wurde ein Beitrag zur Krankenversicherung von 15,7%, Kirchensteuer 8%, Stand September 2016

Diese Leistungen kann ein 30jähriger dadurch erreichen.

Garantierente/Garantiekapital 144 EUR mtl. oder 49.282 EUR einmalig
Diese Leistungen sind garantiert. Sie erhöhen sich um nicht garantierte Überschüsse.
Gesamtrente/Gesamtkapital 305 EUR mtl. oder 73.497 EUR einmalig
Die in diesen Beträgen enthaltenen Überschusswerte einschließlich des Extra-Überschusses von derzeit 0,25 % können nicht garantiert werden. Sie sind nur als unverbindliche Beispiele anzusehen, wobei vereinfachend angenommen wurde, dass die derzeitigen Überschussanteilsätze (Stand 2016) während der gesamten Versicherungsdauer unverändert bleiben. Ausführliche Informationen enthalten unverbindliche Beispielrechnungen mit Erläuterungen zur Überschussbeteiligung, die Sie bei uns anfordern können.

Tarif ARX der Württembergischen Lebensversicherung. Beitrag: 100 EUR mtl. Die Altersrente erhöht sich jedes Jahr um voraussichtlich 0,2 %, sie wird lebenslang, mindestens jedoch 10 Jahre lang gezahlt, Beginn 01.12.2016; Rentenbeginn mit 67 Jahren.

So einfach geht's:

  1. 1.

    Legen Sie Ihren gewünschten Beitrag fest.

  2. 2.

    Kontaktieren Sie Ihren Berater.

  3. 3.

    Lassen Sie sich von Ihrem Berater das optimale Vorsorge-Paket schnüren.

  4. Blicken Sie entspannt in die Zukunft und Ihren Ruhestand.

Fragen und Antworten zur betrieblichen Altersvorsorge

Was ist eine Direktversicherung?

Das ist ein Versicherungsvertrag, den der Arbeitgeber für seinen Mitarbeiter abschließt. Versicherungsnehmer ist also der Arbeitgeber, versicherte Person der Arbeitnehmer. Die Versicherungsleistungen stehen dem Arbeitnehmer bzw. seinen Hinterbliebenen zu – sie sind als versorgte Personen bezugsberechtigt. Dieses Bezugsrecht ist bei einer Direktversicherung mit Entgeltumwandlung sofort unwiderruflich. Die Direktversicherung ist im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) in § 1 b Abs. 2 geregelt.

Was ist eine Pensionskasse?

Eine Pensionskasse ist ein Lebensversicherungsunternehmen, das ausschließlich betriebliche Altersvorsorge betreibt. Dabei schließt der Arbeitgeber mit der Pensionskasse, ähnlich der Direktversicherung, für seinen Mitarbeiter einen Versicherungsvertrag ab. Versicherungsnehmer ist der Arbeitgeber, versicherte Person der Arbeitnehmer. Die Versicherungsleistungen stehen dem Arbeitnehmer bzw. seinen Hinterbliebenen zu. Dieses Bezugsrecht ist bei einer Pensionskassenversorgung mit Entgeltumwandlung sofort unwiderruflich. Die Pensionskasse ist im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) in § 1 b Abs. 3 geregelt.

Was ist eine Entgeltumwandlung?

Bei der Entgeltumwandlung wird ein Teil des Gehalts nicht bar ausgezahlt, sondern in eine betriebliche Altersversorgung investiert. Die Beiträge kommen also aus unversteuertem Bruttoeinkommen. Dadurch wird ein Teil des Beitrags durch die Steuer- und Sozialversicherungsersparnis finanziert. Für wenig Nettoaufwand erhalten Sie viel Vorsorge.

Wie funktioniert die staatliche Förderung?

Steuerlich (§ 3 Nr. 63 EStG) werden die Direktversicherung und die Pensionskasse gefördert:
4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung können steuerfrei in eine Direktversicherung oder Pensionskasse investiert werden. In 2016 sind dies 2.976 Euro. Dazu kommen weitere 1.800 Euro im Jahr – es sei denn, es werden bereits pauschal versteuerte Beiträge (§ 40 b EStG) in eine betriebliche Versorgung gezahlt.
Die Beiträge in Höhe von 4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze sind außerdem sozialversicherungsfrei. Darüber hinaus gehende Beiträge sind sozialversicherungspflichtig.
Die Steuer- und Sozialversicherungsersparnis finanziert schon einen Teil der Beiträge. So erhalten Sie für wenig Nettoaufwand viel Vorsorge.
Wer monatlich z. B. 2.500 Euro brutto verdient und davon 248 Euro in seine Betriebsrente investiert, muss dafür bei Steuerklasse I nur 130 Euro selbst aufbringen. Die Differenz wird aus der Steuer- und Sozialabgabenersparnis finanziert.

Sind die Leistungen steuerpflichtig?

Die Leistungen aus Direktversicherung oder Pensionskasse sind gemäß § 22 Nr. 5 EStG mit Ihrem individuellen Steuersatz als Rentner zu versteuern.
Ihr Vorteil: Dieser ist meist deutlich niedriger als Ihr aktueller Steuersatz.
Die fälligen Versicherungsleistungen unterliegen , wenn Sie Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, der Versicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung der Rentner.

Was passiert, wenn Sie das Unternehmen verlassen?

Ihre in der Direktversicherung/ Pensionskasse mit Entgeltumwandlung erreichten Betriebsrentenansprüche bleiben Ihnen auch bei vorzeitigen Ausscheiden aus dem Unternehmen erhalten. Sie können die Versicherung oder die darin angesammelten Mittel zu Ihrem nächsten Arbeitgeber mitnehmen („Portabilität“ der betrieblichen Versorgung). Sie können sie aber auch selbst übernehmen und auf Wunsch mit privaten Beiträgen fortführen.

Was passiert mit der Betriebsrente während der Elternzeit oder längerer Krankheit?

Sie können die bisher über Entgeltumwandlung finanzierte Versorgung mit privaten Mitteln weiterzahlen oder beitragsfrei stellen.
Im Falle einer Beitragsfreistellung kann der Vertrag innerhalb von 3 Jahren wieder aufgenommen und fortgeführt werden (bei Vertragsabschlüssen vor 2005: 2 Jahre).

Was geschieht bei Arbeitslosigkeit?

Die erreichte Versorgung bleibt Ihnen erhalten und wird in der Ansparphase nicht auf das Arbeitslosengeld II (Hartz-IV) angerechnet. Sie können die bisher über Entgeltumwandlung finanzierte Versorgung mit privaten Mitteln weiterzahlen oder beitragsfrei stellen.
Im Falle einer Beitragsfreistellung kann ein Vertrag innerhalb von 3 Jahren wieder aufgenommen und fortgeführt werden (bei Vertragsabschlüssen vor 2005: 2 Jahre).

Kann der Arbeitgeber auf meine Betriebsrente zugreifen?

Nein. Bei Entgeltumwandlung sind Sie bzw. Ihre selbst ausgewählten Hinterbliebenen von Beginn an unwiderruflich bezugsberechtigt auf sämtliche Vertragsleistungen. Ihre Versorgung ist von Beginn an unverfallbar.

Was geschieht bei Insolvenz des Arbeitgebers?

Ihre Betriebsrente ist Ihnen sicher. Sie fällt nicht in die Insolvenzmasse des Arbeitgebers. Aufgrund des unwiderruflichen Bezugsrechts erhalten Sie die Leistungen bei Fälligkeit direkt vom Versicherer.

Wann können Sie über die Leistungen verfügen?

Die zugesagten Leistungen können Sie zum vereinbarten Rentenbeginn (im Regelfall 65 oder 67 Jahre) in Anspruch nehmen. Ferner können Sie den Rentenbeginn bis zu 5 Jahre vorverlegen oder bis zu 15 Jahre aufschieben. Bei der Direktversicherung können Sie dies in der Regel frei entscheiden. Bei der Pensionskasse ist bei gewünschter Vorverlegung ein Nachweis über Bezug der gesetzlichen Altersrente notwendig.
Anstelle einer Rente können Sie sich auch für eine einmalige Kapitalauszahlung entscheiden.

Bis zu welchem Alter wird die Altersrente geleistet?

Sie erhalten die zugesagten Leistungen ein Leben lang.

Wer kann die Todesfallleistung erhalten?

Ist eine Hinterbliebenenversorgung vereinbart, so sind die versorgungsberechtigten Hinterbliebenen für die Leistungen der Hinterbliebenenversorgung von Beginn der Versicherung an unwiderruflich bezugsberechtigt. Als versorgungsberechtigte Hinterbliebene kommen Ehegatten, Lebenspartner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, unter bestimmten Voraussetzungen auch Lebensgefährten sowie Kinder im Sinne der Kindergeldregelungen in Betracht.
Sind zum Zeitpunkt des Todes der versicherten Person keine Hinterbliebenen im vorgenannten Sinne vorhanden, sind ihre Erben unwiderruflich für die Zahlung eines Sterbegeldes bezugsberechtigt.
Das Sterbegeld ist begrenzt auf den steuerlich anerkannten Höchstbetrag der gewöhnlichen Beerdigungskosten. Zur Zeit sind dies einmalig 8.000 Euro.