Zum Inhalt springen
Gesundheit

Zahnschmerzen: Was sind die Ursachen und was hilft dagegen?

Ein stechender Schmerz beim Trinken oder ein unangenehmes Ziehen beim Kauen – Zahnschmerzen gehören zu den unangenehmsten Empfindungen überhaupt. Doch was sind die häufigsten Ursachen und wie lassen sich die Beschwerden lindern?

Lesedauer: 8 Minuten

  • Das Wichtigste in Kürze

    • Zahnschmerzen entstehen meist durch Karies oder Entzündungen, können aber auch durch Probleme außerhalb des Mundraums (z. B. Nebenhöhlen) ausgelöst werden.
    • Ein Zahnarztbesuch ist spätestens dann zwingend erforderlich, wenn die Schmerzen länger als 24 Stunden anhalten, Fieber auftritt oder Schwellungen sichtbar werden.
    • Nelkenöl, Kühlen oder Salzwasserspülungen können Symptome kurzzeitig lindern; sie ersetzen jedoch niemals die Ursachenbekämpfung durch eine fachärztliche Behandlung.

Definition: Was sind Zahnschmerzen?

Der Begriff Zahnschmerz (medizinisch: Odontalgie) umfasst alle Schmerzempfindungen, die vom Zahn, dem Zahnhalteapparat oder dem Kiefer ausgehen. Da Zähne hart und unflexibel sind, können Schwellungen im Inneren (z. B. durch Entzündungen) enormen Druck auf den Zahnnerv ausüben, was zu den typischen, oft pulsierenden Schmerzen führt.

Wie entstehen Zahnschmerzen?

Zahnschmerzen entstehen meist, wenn der schützende Zahnschmelz beschädigt ist und Reize direkt an das empfindliche Zahnmark (Pulpa) weitergegeben werden. In der Pulpa verlaufen Blutgefäße und Nervenbahnen. Werden diese gereizt – sei es durch Bakterien, thermische Reize (heiß/kalt) oder mechanischen Druck –, sendet der Nerv ein Warnsignal an das Gehirn. Da Nervenbahnen im Kopfbereich eng vernetzt sind, können die Ursachen von Zahnschmerzen auch außerhalb des Mundraums liegen.

Ursachen für Zahnschmerzen

Zieht oder pocht es am Zahn, kann die Liste der potenziellen Auslöser lang sein. Um Zahnschmerzen zu lindern, muss zunächst geklärt werden, ob das Problem direkt am Zahn liegt oder eine andere Ursache hat.

Zahnschmerzen durch Zahnprobleme

Eine Vielzahl von Zahnproblemen kann zu Zahnschmerzen führen:

  • Karies: Bei Karies zersetzen Bakterien den Zucker aus der Nahrung zu Säure. Diese greift den Zahnschmelz an. Es entstehen Löcher. Zur Behandlung entfernt der Zahnarzt das infizierte Gewebe und füllt das entstandene Loch beispielsweise mit einer Füllung oder einem Inlay.
  • Zahnwurzelentzündung: Bei einer Zahnwurzelentzündung dringen Bakterien bis in die Wurzelkanäle vor. Dies verursacht oft ein starkes Pochen. Um den Zahn zu retten und die Entzündung zu stoppen, ist eine Wurzelbehandlung notwendig.
  • Zahnnerventzündung: Eine Zahnnerventzündung (Pulpitis) entsteht durch fortgeschrittene Karies und geht mit einer schmerzhaften Reizung des Zahnnervs einher. Eine Pulpitis kann akut oder chronisch verlaufen. In den meisten Fällen ist eine Wurzelbehandlung oder die Entfernung des entzündeten Gewebes erforderlich.
  • Zahnabszess: Ein Zahnabszess ist eine abgekapselte Eiteransammlung, die sich entweder an der Wurzelspitze oder am Zahnfleisch bildet. Dies führt oft zu einer „dicken Backe“. Der Abszess muss vom Zahnarzt geöffnet und entleert werden. Oft sind zur Behandlung auch Antibiotika erforderlich.
  • Zahnfleischentzündung: Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) wird durch bakteriellen Belag am Zahnfleischrand verursacht und führt zu Rötungen und Blutungen. Abhilfe schaffen hier eine professionelle Zahnreinigung und eine generell verbesserte Mundhygiene zu Hause.
  • Parodontitis: Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats, die das Gewebe und den Knochen, der den Zahn hält, angreift. Eine Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen sowie eine regelmäßige Nachsorge können die Beschwerden lindern.
  • Empfindliche/Freiliegende Zahnhälse: Geht das Zahnfleisch zurück, liegen die empfindlichen Zahnhälse ohne den schützenden Zahnschmelz offen. Das kann zu blitzartigen Schmerzen bei Kälte oder Hitze führen. Zur Therapie werden die betroffenen Stellen mit speziellen Fluoridlacken versiegelt oder mit dünnen Kunststoffschichten (Halsfüllungen) abgedeckt.
  • Zahndurchbruch: Beim Durchbruch der bleibenden Zähne kann der Druck auf das Zahnfleisch bei Kleinkindern Schmerzen verursachen. Abhilfe schaffen kühlende Beißringe, sanfte Massagen oder schmerzlindernde Gele.
  • Weisheitszähne: Wenn Weisheitszähne nicht genügend Platz haben oder nur teilweise durchbrechen, entstehen häufig Entzündungstaschen. In solchen Fällen hilft oft nur die operative Entfernung des Zahns.
  • Zahnschmelz: Eine übermäßige Aufnahme säurehaltiger Lebensmittel oder aggressives Bleaching können den schützenden Zahnschmelz angreifen. In diesem Fall empfiehlt sich eine intensive Remineralisierung durch hochkonzentrierte Fluoridpräparate und eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten.
  • Zahnfraktur: Ein Sturz, ein Unfall oder das Beißen auf einen harten Gegenstand können dazu führen, dass Teile des Zahns abbrechen oder Risse entstehen (Zahnfraktur). Je nach Ausmaß der Fraktur wird der Zahn mit einer Zahnfüllung rekonstruiert oder mit einer Zahnkrone stabilisiert. Reicht der Riss jedoch bis in die Wurzel, muss der Zahn im schlimmsten Fall gezogen und mit einem Zahnimplantat ersetzt werden.
  • Beschädigte Füllungen: Werden Zahnfüllungen oder Zahnersatz beschädigt, liegt das empfindliche Dentin schutzlos frei, was häufig zu akuten Beschwerden führt. Um den Zahn vor weiteren Schäden und Bakterien zu schützen, muss der Zahnarzt die Füllung zeitnah erneuern oder den Zahnersatz wie die Zahnkrone wieder befestigen.
  • Barotrauma: Extreme Druckunterschiede, wie sie beim Tauchen oder Fliegen auftreten, können winzige Lufteinschlüsse unter Füllungen verursachen, die zu Schmerzen führen (Barotrauma). Die Behandlung besteht darin, undichte Füllungen oder Kronen vom Zahnarzt identifizieren und austauschen zu lassen.
  • Zahnbehandlungen: Nach umfangreichen Zahnbehandlungen, wie dem Ziehen eines Zahns oder dem Einsetzen einer tiefen Füllung, kann der Zahn vorübergehend gereizt sein. In der Regel klingen diese Beschwerden durch Schonung, Kühlung und die kurzzeitige Einnahme leichter Schmerzmittel nach wenigen Tagen von selbst ab.
  • Bruxismus: Stressbedingtes nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) kann zu massivem Abrieb der Zahnsubstanz und zu Schmerzen im Kiefergelenk führen. Um die Zähne zu schützen, fertigt der Zahnarzt eine individuelle Aufbissschiene (auch Knirscherschiene genannt) an. Diese wird nachts getragen und verteilt den Druck gleichmäßig.
  • Zahnfistel: Eine Zahnfistel ist ein kleiner Gang im Zahnfleisch, durch den Eiter von einer Entzündung an der Wurzelspitze nach außen abgeleitet wird. Da die Ursache in den meisten Fällen eine chronische Infektion ist, muss der betroffene Zahn wurzelbehandelt oder eine Wurzelspitzenresektion (WSR) durchgeführt werden, um die Fistel dauerhaft zu schließen.
  • Kreidezähne: Bei Kreidezähnen handelt es sich um eine Mineralisationsstörung, bei der der Zahnschmelz weich und porös ist. Dies macht die Zähne extrem schmerzempfindlich und kariesanfällig. Zur Behandlung setzen Zahnärzte auf eine regelmäßige professionelle Fluoridierung, eine Fissurenversiegelung oder, bei größeren Defekten, die Versorgung mit stabilen Kronen.
  • Zahnfehlstellungen: Wenn Zähne schief stehen, kann dies zu einer Fehlbelastung des Kiefers und somit zu chronischen Schmerzen führen. In diesem Fall ist eine kieferorthopädische Behandlung mit Zahnspange oder Aligner erforderlich, um die Zahnreihen korrekt auszurichten und eine harmonische Kaufunktion wiederherzustellen.

Andere Ursachen für Zahnschmerzen

Manchmal liegt das Problem gar nicht im Mund, wird aber dorthin projiziert. Diese Krankheiten können auch zu Zahnschmerzen führen:

  • Herzinfarkt und Angina pectoris: Ein Warnsignal für das Herz können Schmerzen sein, die in den linken Unterkiefer ausstrahlen.
  • Buddenbrook-Syndrom: Eine spezielle Form, bei der Herzprobleme ausschließlich als Zahnschmerz wahrgenommen werden. Achtung: Bei Verdacht sofort den Notruf wählen!
  • Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis): Die Wurzeln der Oberkieferzähne liegen nah an den Nebenhöhlen. Eine Entzündung dort drückt oft auf die Zahnnerven.
  • Trigeminusneuralgie: Eine Erkrankung des Gesichtsnervs, die blitzartige, extrem starke Schmerzen im Kieferbereich auslöst.
  • Ohrenschmerzen/Mittelohrentzündung: Schmerzen können über die Nervenbahnen in den Kiefer ausstrahlen.
  • Gürtelrose (Herpes zoster): Wenn der Gesichtsnerv befallen ist, treten Schmerzen oft vor dem typischen Hautausschlag auf.
  • Kopfschmerzen und Migräne: Bestimmte Migräneformen können Gesichts- und Zahnschmerzen verursachen.
  • Phantomzahnschmerzen (atypische Odontalgie): Schmerzen an Stellen, an denen gar kein Zahn mehr ist (oft nach Extraktionen).
  • Zysten: Raumforderungen im Kieferknochen können auf Nerven drücken.
  • Fehlfunktion der Speicheldrüsen: Steine in den Speichelgängen verursachen Schwellungen und Schmerzen beim Essen.
  • Medikamente und Bestrahlung: Krebstherapien können die Schleimhäute und den Kieferknochen schwächen.
  • Höhenkrankheit: Der veränderte Sauerstoffpartialdruck kann Zahnschmerzen triggern.
  • Cranio-Mandibuläre Dysfunktion (CMD): Ein Sammelbegriff für Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke.
  • Tumor im Kopf: Seltene, aber ernste Ursache durch Druck auf Nervenstrukturen.

Zahnschmerzen: Wann ist ein Besuch beim Zahnarzt nötig?

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Schmerzen einen Arztbesuch rechtfertigen? Bei anhaltenden Beschwerden lautet der Rat immer: Gehen Sie!

Sie sollten spätestens dann einen Termin vereinbaren, wenn:

  • Der Schmerz länger als 24 Stunden anhält.
  • Fieber oder Schüttelfrost auftreten.
  • Das Zahnfleisch stark geschwollen ist oder Eiter austritt.
  • Sie eine Schwellung an der Wange bemerken.
  • Die Schmerzen nach einem Unfall (Zahntrauma) auftreten.

Die Diagnose beim Zahnarzt läuft üblicherweise wie folgt ab:

  • Zunächst erfolgt die Anamnese (Fragen nach Art und Dauer des Schmerzes).
  • Danach inspiziert der Arzt den Mundraum, führt Klopf- und Kältetests durch (Vitalitätsprüfung), um zu sehen, ob der Nerv noch lebt.
  • Ein Röntgenbild gibt Aufschluss über versteckte Karies oder Entzündungen an der Wurzelspitze.

Was hilft gegen Zahnschmerzen?

Wenn ein Zahnarztbesuch nicht sofort möglich ist (z. B. am Wochenende), gibt es Möglichkeiten, die Zeit zu überbrücken und die Zahnschmerzen zu lindern. Die Ursache der Zahnschmerzen wird dadurch jedoch nicht beseitigt, weshalb ein zeitnaher Zahnarztbesuch angeraten ist.

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

  • Gewürznelken: Kauen Sie vorsichtig auf einer Nelke oder tragen Sie Nelkenöl (verdünnt) auf. Das enthaltene Eugenol wirkt leicht betäubend und entzündungshemmend.
  • Kühlen: Kälte bewirkt, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen. Dadurch fließt weniger Blut in das entzündete Gebiet, der pulsierende Druck auf den Nerv lässt nach und die Schmerzleitung wird verlangsamt. Zudem werden Schwellungen effektiv unterdrückt. Wickeln Sie einen Kühlpack in ein Tuch und halten Sie es von außen an die Wange. Legen Sie Eis oder das Kühlpack niemals direkt auf die Haut.
  • Salbeitee oder Kamillentee: Beide Pflanzen enthalten ätherische Öle und Gerbstoffe (besonders im Salbei), die entzündungshemmend und zusammenziehend wirken. Das ist besonders effektiv, wenn die Gründe für Zahnschmerzen im entzündeten Zahnfleisch liegen.
  • Zwiebelsäckchen: Zwiebeln enthalten Senföle und Flavonoide, die eine antibakterielle Wirkung haben. Die Wirksamkeit ist bei Zahnschmerzen zwar weniger direkt als bei Nelken, kann aber bei einer „dicken Backe“ (Abszess) die Entzündung von außen leicht mildern.
  • Salzwasserspülungen: Ein Glas warmes Wasser mit einem Teelöffel Salz wirkt osmotisch. Das bedeutet, die Salzwasserlösung zieht Flüssigkeit aus dem entzündeten Gewebe, was den Druck mindert. Zudem wirkt Salz antibakteriell und hilft, Bakterien im Mundraum zu reduzieren.

Schmerzmittel

Freiverkäufliche Medikamente mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Paracetamol können dabei helfen, die Zeit bis zum Zahnarzttermin zu überbrücken. Sprechen Sie vor der Einnahme idealerweise trotzdem mit einem Arzt oder einer Ärztin bzw. einem Apotheker oder einer Apothekerin.

Zahnschmerzen in der Schwangerschaft: Was darf eingenommen werden?

In der Schwangerschaft sind viele Frauen unsicher. Kontaktieren Sie daher bestenfalls einen Arzt oder eine Ärztin vor der Einnahme von Medikamenten und vor der Anwendung von Hausmitteln. Wichtig ist jedoch, Zahnschmerzen in der Schwangerschaft ernst zu nehmen, da Zahnfleischentzündungen das Risiko für Frühgeburten erhöhen können. Informieren Sie deshalb unbedingt Ihren Zahnarzt über die Schwangerschaft.

Zahnschmerzen bei Kindern: Was hilft?

Bei Kindern ist besondere Vorsicht geboten. Hausmittel wie Kühlen oder Kamillentee können helfen. Besuchen Sie bei Schmerzen immer zeitnah einen Kinderzahnarzt.

Vorsorge: Wie kann man Zahnschmerzen vorbeugen?

Prophylaxe ist der beste Schutz vor Zahnschmerzen. Achten Sie daher auf Folgendes:

  • Zähneputzen: Reinigen Sie zweimal täglich für mindestens zwei Minuten Ihre Zähne.
  • Zahnzwischenräume reinigen: Nutzen Sie täglich Zahnseide oder Interdentalbürsten.
  • Ernährung: Reduzieren Sie zucker- und säurehaltige Lebensmittel.
  • Professionelle Zahnreinigung (PZR): Lassen Sie ein- bis zweimal pro Jahr eine PZR durchführen, um Beläge zu entfernen, die Sie zu Hause nicht erreichen.
  • Überempfindliche Zähne: Schützen Sie freiliegende Zahnhälse durch eine sanfte Putztechnik (kein Schrubben) und nutzen Sie Zahnpasten mit Fluorid, um den Schmelz zu stärken.

Wie kann eine Zahnzusatzversicherung bei Zahnschmerzen helfen?

Ein Zahnarztbesuch kann teuer werden, besonders wenn Wurzelbehandlungen, Kronen oder Implantate nötig sind. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt oft nur die Kosten für die Basisversorgung. Die Leistungen einer privaten Zahnzusatzversicherung schließen diese Lücke. Sie übernimmt je nach Tarif bis zu 100 % der Kosten für hochwertige Kompositfüllungen, Zahn-Inlays oder Zahnersatz. So müssen Sie sich im Ernstfall keine Sorgen um die finanziellen Folgen machen und können sich für die medizinisch beste Lösung entscheiden.

Beratung

Falls Sie noch offene Fragen zur Zahnzusatzversicherung haben oder eine persönliche Beratung wünschen, wenden Sie sich gerne an uns. Die Beraterinnen und Berater der Württembergischen sind Ihr persönlicher Ansprechpartner vor Ort. Ein verlässlicher Partner, der Ihnen in allen Versicherungs- und Vorsorgefragen mit Rat und Tat zur Seite steht. Gemeinsam finden wir eine passende Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse.

  • Persönlich. Partnerschaftlich. Verlässlich.
  • Sie stehen an erster Stelle - nicht Ihre Vertragsnummer.
  • Seit fast 200 Jahren stehen wir an der Seite von Menschen und Unternehmen.

Wenden Sie sich einfach an die Ihnen bekannte Versicherungsagentur oder finden Sie hier Ihren persönlichen Ansprechpartner.

Quellen

Häufige Fragen

Ihre Fragen - unsere Antworten

Die häufigsten Fragen und unsere Antworten zu Zahnschmerzen finden Sie hier. Sollten Sie noch Fragen zu unserer Zahnzusatzversicherung haben, helfen Ihnen gerne unsere Beraterinnen und Berater weiter.

  • Lagern Sie den Kopf hoch. Durch das flache Liegen steigt der Blutdruck im Kopfbereich, was das Pochen verstärken kann. Kühlen Sie die Wange vorsichtig.

  • Ja, Stress führt oft zu nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus), was die Zähne lockern und Schmerzen in der Kiefermuskulatur verursachen kann.

  • Antibiotika helfen nur gegen bakterielle Infektionen, nicht direkt gegen den Schmerz. Sie müssen immer vom Arzt verschrieben werden.

  • Das kommt darauf an: Wie schwer sind die Schmerzen? Bei leichten Schmerzen können Sie die beschriebenen Hausmittel nutzen, um die Zeit zu überbrücken, bis Sie wieder zu Hause sind. Bei schwereren Schmerzen sollten Sie auch im Urlaub eine Zahnarztpraxis aufsuchen. Mit der privaten Zahnzusatzversicherung der Württembergischen sind Sie übrigens weltweit versichert.

  • Bei uns finden Sie maßgeschneiderte ZahnSchutz-Pakete zu einem preiswerten Monatsbeitrag, die Ihren Bedürfnissen entsprechen.

    Beispielpreise für einen Erwachsenen 30 Jahre alt:

    • Kompakt: Einsteiger-Schutz ab 10,75 € monatlich
    • Komfort: Top-Schutz zum Bestpreis ab 15,34 € monatlich
    • Premium: Maximal-Schutz auf Premiumniveau ab 23,89 € monatlich

    Die Kosten einer Zahnzusatzversicherung richten sich nach den gewünschten Leistungen und Ihrem Gesundheitszustand. Außerdem ist Ihr Beitrag an das Risiko Ihrer Altersgruppe angepasst. So können Kinder beispielsweise ab 10,68 € (ZahnSchutz Kompakt) abgesichert werden. Wir verzichten auf Alterungsrückstellungen, die den Beitrag verteuern würden. Wenn Sie die nächste Altersstufe erreichen, zahlen Sie den nächsthöheren Beitrag.

  • Sie können die Versicherung für gewöhnlich auch abschließen, wenn Sie bereits in Behandlung sind. Zum Schutz der Versichertengemeinschaft werden aber die Kosten für laufende Behandlungen nicht übernommen. Jeder Antrag enthält auch Gesundheitsfragen zu Ihrem Zahnstatus.

Gut zu wissen

Wissenswertes für Ihre Zahngesundheit

  • Können Privatversicherte eine Zahnzusatzversicherung abschließen und ist das überhaupt sinnvoll? In unserem Ratgeber informieren wir Sie über die Möglichkeiten, Ihre Zahngesundheit als Privatversicherter umfassend abzusichern.

  • Sie sind auf der Suche nach einer Zahnzusatzversicherung? Dann sind Sie hier richtig. Wir vergleichen für Sie die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse mit unserer Zahnzusatzversicherung sowie die Leistungen unserer drei ZahnSchutz-Pakete.

  • Welche Vorteile bieten Keramikbrackets, was kosten sie und wie kann eine private Zahnzusatzversicherung den Eigenanteil an der Rechnung reduzieren? Diese und weitere wichtige Informationen zu Keramikbrackets finden Sie in unserem Ratgeber.

  • Mangelnde Mundhygiene und unbehandelte Zahnprobleme können weitreichende Folgen haben und eine umfassende Zahnsanierung notwendig machen. Doch was genau ist das und welche Rolle spielt die Zahnzusatzversicherung? Das erfahren Sie in diesem Ratgeber.

  • Wer eine Zahnzusatzversicherung abschließen möchte, der muss (zumindest bei den meisten Anbietern) Gesundheitsfragen beantworten. Es gibt allerdings Tarife, die darauf verzichten. Hier erfahren Sie alles über dieses Thema.

  • Zahnzusatzversicherungen sind sinnvoll für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und selbst Seniorinnen und Senioren. Wer eine Zahnbehandlung oder sogar Zahnersatz benötigt, der schützt sich mit einer Zahnzusatzversicherung vor den mitunter hohen Kosten.

  • Auf der Suche nach dem richtigen Zahn-Tarif stellen sich viele Eltern die Frage, ob es Zahnzusatzversicherungen mit Familien-Tarifen gibt. Also eine "Zahn-Allzweck-Versicherung", die für Eltern und Kids passt.

  • Auf dieser Seite erfahren Sie, ob und - wenn ja - ab wann sich eine Zahnzusatz­versicherung für Ihr Kind lohnt. Abschließen lässt sie sich früh, aber ist sie wirklich sinnvoll für den Nachwuchs?

Sicher sein beginnt mit einem "Hallo"

Und macht jederzeit ein gutes Gefühl. Was möchten Sie wissen?

Privatpatient beim Zahnarzt mit dem Testsieger von Stiftung Warentest

Zeigen Sie Ihr schönstes Lächeln – auch wenn Ihre Zähne nicht wie in der Werbung glänzen. Viel wichtiger als die perfekt aussehenden Zähne ist doch deren Gesundheit. Dafür können Sie mit unserer Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit sorgen.

Zahnzusatz­versicherung

Unsere Services

Direkt zu unseren Services und Kontaktmöglichkeiten