Wann und wie schnell greift eine Zahn-Zusatzversicherung?

Für eine optimale finanzielle Absicherung der Zähne sollten sich Kassenpatienten rechtzeitig um einen Versicherungsschutz kümmern. Nur dann können sie im Ernstfall auch die Vorzüge eines Privatpatienten genießen.

Im Voraus planen lautet die Devise, wenn es um zahnärztliche Versorgungen geht. Denn eine Zahn-Zusatzversicherung zahlt natürlich nur für „Defekte“, die nicht bereits bei Vertragsabschluss bestanden haben. Außerdem sehen viele Zahn-Zusatzversicherungen in den ersten Versicherungsjahren nur eingeschränkte Leistungen vor. Beispielsweise gelten fast branchenweit Wartezeiten und sogenannte Zahnstaffeln. Die Wartezeiten variieren von Anbieter zu Anbieter und bedeuten letztlich, dass Kunden beispielsweise in den ersten acht Monaten der Vertragslaufzeit keine Leistungen erhalten. Für Behandlungen nach einem Unfall gelten diese Wartezeiten jedoch nicht. Außerdem fängt eine Versicherung die Kosten in den ersten vier Jahren nie komplett auf. In dieser Zeit gelten jährlich gestaffelte Zuschüsse, sogenannte Zahnstaffeln, die durch Höchstsummen begrenzt sind. Deshalb empfiehlt es sich generell, eine Zahn-Zusatzversicherung so früh wie möglich abzuschließen.