Was kostet die BU? Und was bekomme ich im Ernstfall?

Die Prämien für eine Berufsunfähigkeitsversicherung lassen sich individuell festlegen – geboten ist dabei aber Vernunft, nicht Geiz.

Kaum eine Versicherung hat individuellere Beiträge als die Berufsunfähigkeitsversicherung. Entscheidend für die Beitragshöhe sind zum Beispiel die körperliche Belastung im jeweiligen Beruf sowie der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers – wer zum Beispiel eine chronische Krankheit hat, muss mit höheren Prämien rechnen. Auch riskante Hobbys wie Extrembergsteigen oder Tiefseetauchen können ausschlaggebend dafür sein, dass man tiefer in die Tasche greifen muss.

Gleichzeitig kann der Kunde seine Beitragshöhe auch selbst beeinflussen. Denn beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung legt er fest, bis zu welchem Alter der Versicherungsvertrag laufen und wie hoch die Berufsunfähigkeitsrente sein soll, die ihm ausbezahlt wird, wenn die Berufsunfähigkeit eintritt. Diese beiden Stellschrauben beeinflussen die monatlichen Raten ganz entscheidend. Je kürzer die Laufzeit und je niedriger die Rente, desto günstiger sind die monatlichen Prämien – jedoch sollte beim Abschluss immer die Vernunft siegen, nicht der Geiz.

Beispielrechnung für die Beitragshöhe der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Bankkauffrau: bei Abschluss der Versicherung 27 Jahre alt, keine Vorerkrankung, keine gefährlichen Hobbys: Bei einer Laufzeit von 40 Jahren, also bis zum Alter von 67 Jahren, und einer garantierten monatlichen Berufsunfähigkeitsrente von 1000 Euro liegt der monatliche Beitrag bei 55,95 Euro.