Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll für mich?

Berufsunfähigkeit ist keine Frage des Alters. Gerade vor Unfällen sind auch junge und gesunde Menschen nicht gefeit.

Unsere Arbeitskraft ist unser größtes Vermögen – und das sollte geschützt werden. Besonders junge und gesunde Menschen sehen für sich kein Risiko, diese plötzlich verlieren zu können. Doch Berufsunfähigkeit ist keine Frage des Alters. Ein Unfall ist schnell passiert – auch in jungen Jahren.

Die meisten ahnen nicht, wie häufig der so unwahrscheinlich geglaubte Fall der Berufsunfähigkeit eintritt: Laut Statistik scheidet jeder Fünfte, der in Rente geht, wegen einer Erwerbsminderung vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus. Das sind jedes Jahr gut 170.000 Menschen. Die Ursachen sind nicht nur körperliche Beschwerden wie Invalidität oder ein Krebsleiden, sondern zunehmend auch psychische Erkrankungen. Nicht zuletzt kann man auch durch vorrübergehende Erkrankungen wie etwa ein Bandscheibenvorfall, der einen einige Monate außer Gefecht setzt, zweitweise Berufsunfähig werden. Mit dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben – vorübergehend oder endgültig – fehlt plötzlich das Einkommen und damit die Existenzgrundlage. Die Folgen können gravierend sein: Plötzlich stehen das Eigenheim oder die Ausbildung der Kinder auf dem Spiel.

Erwerbsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit sind zwei Paar Schuhe.

Zwar gibt es eine staatliche Erwerbsminderungsrente. Diese ist jedoch häufig unzureichend. Die volle Rente bekommt die betroffene Person zudem erst, wenn sie jegliche am Arbeitsmarkt angebotene Tätigkeit nicht mehr wenigstens drei Stunden täglich ausführen kann. Wer noch drei und weniger als sechs Stunden am Tag arbeiten kann, bekommt meist nur eine teilweise Erwerbsminderungsrente. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bezahlt hingegen die vereinbarte Rente, sobald dem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr (für eine Dauer von voraussichtlich 6 Monaten) nachgegangen werden kann – bei der Württembergischen schon ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent.