Was und wann bezahlt die gesetzliche Krankenkasse bei einem längeren Krankheitsausfall?

Wer aufgrund einer Krankheit für längere Zeit bei der Arbeit ausfällt, sollte bedenken, dass irgendwann das Gehalt wegfällt. Zwar springen gesetzliche Versicherer in die Bresche. Doch das reicht bei Weitem nicht.

Eine schwere Krankheit, die einen für unbestimmte Zeit ausbremst, ist schon schlimm genug. Wenn deshalb dann noch weniger Geld im Monat zur Verfügung steht, kann das dem einen oder anderen schon mal den Boden unter den Füßen wegziehen. Denn bereits nach sechs Wochen stellt der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung ein und der Betroffene erhält nur noch das gesetzliche Krankengeld seiner Krankenkasse in Höhe von rund 78 Prozent des Bruttogehalts im Monat. Nach 72 Wochen endet diese Zahlung und die Kasse übergibt den Versicherten an die gesetzliche Rentenversicherung. Die volle Erwerbsminderungsrente fällt jedoch meist sehr gering aus – im Schnitt bekommt der Versicherte 36 Prozent des Bruttogehalts. Bei teilweiser Erwerbsminderungsrente erhält man im Schnitt sogar nur 18 Prozent des Bruttogehalts.

Mit einer Krankenzusatz-Versicherung der Württembergischen vereinen Versicherte das Beste beider Welten: gesetzliche Grundabsicherung und private Leistungen.