Welche Leistungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?

Ob Chefarztbehandlung oder der Besuch beim Heilpraktiker – wer erkrankt, möchte die bestmögliche ärztliche Betreuung. Doch Vorsicht: Nicht alle Leistungen werden von den gesetzlichen Kassen übernommen.

Grundsätzlich gilt: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt alle Kosten für die Behandlung von Krankheiten. Dazu gehören diagnostische Maßnahmen, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel, Vorsorge, Nachsorge oder die Unterkunft im Mehrbettzimmer des Krankenhauses. Auf welche Leistungen gesetzlich Versicherte Anspruch haben, hängt aber immer damit zusammen, ob die Behandlungen notwendig sind.

Leistungen, die darüber hinausgehen, dürfen die gesetzlichen Krankenkassen aus rechtlichen Gründen nicht oder nur in Ausnahmefällen bezahlen. Für Versicherte bedeutet das, dass sie die Behandlungen unter Umständen selbst bezahlen müssen. Vorher sollten gesetzlich Versicherte aber gründlich prüfen, welche Leistungen ohne Probleme übernommen werden und welche nicht.

Alternative Heilmethoden und Naturheilverfahren erstatten die gesetzlichen Krankenkassen nur selten. Auch anthroposophische Therapien, autogenes Training oder Osteopathie werden nur von den wenigsten Kassen übernommen.

Einen Zuschuss für die Brille übernehmen die Krankenkassen nur noch bei Kindern oder Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Mit einer privaten Zusatzversicherung lässt sich der Schutz aber erweitern.